Behandlung


Die Homöopathie ist eine im 18. Jahrhundert entstandene deutsche Naturheilkunde, die sanft und nachhaltig wirkt und nachweislich in der Lage ist selbst chronische Beschwerden aufgrund einer Veränderung der Konstitution des Patienten zu beenden.

Wir Homöopathen gehen davon aus, dass der menschliche Organismus mittels Symptomen mitteilt, dass sein gesundes Gleichgewicht gestört ist. Diese Symptome sind nicht zufällig entstanden, sie entwickeln sich gemäss der individuellen Konstitution des Patienten.

Das Verblüffende, das Erregende jedes Zufalls besteht darin, daß wir unser eigenes Gesicht erkennen (…) Am Ende ist es immer das Fällige, was uns zufällt.
Max Frisch, Tagebuch 1946-1949, 340f.

Falls unbehandelt oder nur symptomatisch behandelt verschlimmern sich diese Symptome: Sie verlagern sich, dringen tiefer ein, werden chronisch oder greifen auf andere Strukturen über. Bei passender homöopathischer Medikation (Similia similibus curentur – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt) beginnt ein ganzheitlicher Genesungsprozess. Das homöopathische Arzneimittel wirkt dabei als Katalysator.

Die Grenzen der Homöopathie
Schulmedizinische Behandlung hat ihre Vorteile und gerechtfertigten Gründe z.B. in der Chirurgie, bei schnell fortschreitender Erkrankung, vitaler Bedrohung oder wenn der Patient nicht mehr ausreichend Lebensenergie zur Verfügung hat. Homöopathie kann in solchen Situationen palliativ eingesetzt werden.