Homöopathie bei ADS/ADHS

Alternativen zu Ritalin.

Viele Schweizer empören sich über dem „Impfzwang“. Man wird zwar nicht
wirklich gezwungen, sich impfen zu lassen, aber Alternativen werden
erschwert und Wege verbaut, wenn man sich dem Impfen nicht „freiwillig“
ergibt.


Vielen Schulkindern ergeht es schon seit Jahren nicht besser: Wenn sie
nicht „freiwillig“ Ritalin nehmen, wird ihnen die schulische Entwicklung
massiv erschwert und nur durch grossen, oft auch finanziellen Einsatz der
Eltern kann dieser Zwang umgangen werden…


Die Schweiz hat ein Problem mit ihren Schulkindern. Immer mehr werden
als Verhaltensauffällig angesehen und zu Abklärungen aufgefordert,
faktisch sogar gezwungen. Und immer mehr dieser Abklärungen enden mit
der Mode-„Diagnose“ ADHS und ADS.


Das wäre schon schlimm genug, dem Kind wird damit ein Stempel
aufgedrückt. Aber meist ist es damit nicht getan: Es wird Druck ausgeübt,
das Kind mit Ritalin oder ähnlichen Drogen zu behandeln. Wenn Eltern sich
weigern drohen oft Konsequenzen.


Dieses Problem gibt es in vielen Ländern, aber in der Schweiz ist es
besonders ausgeprägt. Lesen Sie dazu das Fazit aus dem Parallelbericht
Schweiz der UNO aus dem Jahr 2020:


60. Der Ausschuss ist besorgt über die Häufigkeit der Diagnose
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) oder
Aufmerksamkeitsdefizit-Störung (ADS) und die damit zusammenhängende
Verschreibung von psychotropen Substanzen, insbesondere von
Methylphenidaten bei Kindern, trotz zunehmender Hinweise auf
schädigende Folgen dieser Medikamente. Des Weiteren ist der Ausschuss
besorgt über Berichte, wonach mit dem Schulverweis des Kindes gedroht
wird, wenn Eltern der Behandlung ihrer Kinder mit psychotropen
Substanzen nicht zustimmen.


Leider scheint es oft keinen grossen Spielraum zu geben: Es heisst Ritalin
oder raus mit dem Kind.
Alternativen Therapien oder Medikamenten wird
kein Platz eingeräumt, es wird nicht einmal gross geforscht. Dabei
empfiehlt die UNO eindeutig:


61. Der Ausschuss empfiehlt dem Vertragsstaat:
a. Studien zu nicht medikamentösen Diagnose- und Therapieansätzen bei
ADHS und ADS durchzuführen.
b. sicherzustellen, dass die zuständigen Gesundheitsbehörden den Ursprung
der Unaufmerksamkeit im Klassenzimmer ermitteln und die Diagnostik von
psychischen Gesundheitsproblemen bei Kindern verbessern.
c. die Unterstützung für Familien zu verbessern, einschliesslich des Zugangs
zu psychosozialer Beratung und psychologischer Unterstützung, und
sicherzustellen, dass Kinder, Eltern, Lehrkräfte und andere Berufsgruppen,
die mit oder für Kinder arbeiten, angemessene Informationen zu ADHS und
ADS erhalten
.“

Quelle: https://konferenz-adhs.org/de/projekte/uno-parallelbericht-schweiz-
2020

Oftmals braucht ein psychisch auffälliges Kind keine Drogen, sondern
Zuwendung, Beschäftigung und Bewegung. Manchmal eine
homöopathische Behandlung. Manchmal auch eine Verhaltenstherapie.
Selten aber Ritalin.


Es stellt sich auch die Frage, ob es ethisch überhaupt vertretbar ist,
Kinder,
die nicht einmal selbst darüber bestimmen können, mit Drogen zu
behandeln?


Eine Doppelblindstudie der Universität Bern aus dem Jahr 2006 zeigt:
Homöopathische Behandlungen sind gleich effektiv wie Ritalin, haben aber
weniger Nebenwirkungen.


https://www.erziehungskunst.de/fileadmin/archiv_alt/
2006/0206p003Frei.pdf


Die homöopathische Behandlung bei ADS/ADHS unterscheidet sich nicht
von einer Konstitutionstherapie. Der Homöopath versucht die Gesamtheit
der Symptome und Eigenarten des Patienten zu erfassen und die
dahinterstehenden Gefühle und Mechanismen zu erkennen.
Er behandelt
dann mit jenem homöopathischen Arzneimittel, das bei einer
Arzneimittelprüfung an gesunden Menschen ebendiese Symptome
hervorrufen würde. Der Verlauf wird eng begleitet, es finden
Nachfolgesitzungen statt um die Wirkung des Arzneimittels zu überprüfen
und bei Bedarf anzupassen. Die Ruhe wird dabei nicht vom Arzneimittel
aufgedrängt
(wie z.B. durch Ritalin), sondern nur angeregt, sie kommt also
von den Selbstheilungskräften der PatientInnen, es handelt sich um eine
wirkliche innere Ruhe.


Wenn Sie Bedenken haben, weil Ihnen niemand befriedigend die
Wirkungsweise der Homöopathie erklären kann, tröstet es Sie vielleicht,
dass Ihnen auch niemand erklären kann, warum Ritalin (ein Amphetamin,
ein Aufputschmittel, Speed) beruhigend wirkt, wenn jemand an ADHS
leidet. Ein schulmedzinisches Beispiel für den homöopathischen
Grundsatz: Similia similibus curentur (Gleiches mit Gleichem heilen).

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